Wikileaks wird der Geldhahn zugedreht

Die mittlerweile doch recht populĂ€re Internetseite "wikileaks.org" und ihr GrĂŒnder Julian Assange bekommen nun scheinbar die gesamte Macht der Regierung zu spĂŒren. Durch die regelmĂ€ĂŸige Veröffentlichung von Material, was eigentlich nie fĂŒr eine Veröffentlichlung vorgesehen war, landeten Assange und wikileaks in den letzen Monaten immer wieder auf den Titelseiten der Presse und vieler Internetportalte.

Nun allerdings gibt es eine Schlagzeile (Quelle: www.theintelligence.de), welche sich nicht um die Veröffentlichung von geheimen Regierungsunterlagen dreht. Es ist zwar schon lĂ€nger bekannt, daß die AktivitĂ€ten von wikileaks und den zugehörigen Redakteuren so manchen mehr oder weniger machtvollen Politikern ganz schön gegen den Strich geht, aber nun mĂŒss Assanger das erste mal wirklich spĂŒren, was es heißt, sich mit solchen Leuten anzulegen. Unter Druck von Regierungsangehörigen wurde wikileaks nĂ€mlich nun das Konto bei "Moneybookers" gesperrt. Wikileaks benutzte Moneybooker fĂŒr die Verwaltung seiner Spendeneinnahmen, welche eine Großteil der gesamten Finanzen der Organisation ausmachten. Nun ist es aber vorbei mit Moneybookers und wikileaks.

Auch wenn es schon lÀnger persönliche Drohnungen gegen Julian Assange und seine Organisation gegeben hat, ist es dieses mal doch etwas konkreter. Die in Schweden ansÀssige Organisation war bislang durch die dort geltenden Gesetze der Presse- und Meinungsfreiheit nie wirklich greifbar gewesen, aber die aktuelle Attacke sollte wikileads doch schmerzlich treffen.

Wer mehr ĂŒber wikileaks und deren AktivitĂ€ten erfahren möchte, ist hiermit eingalden einmal die offizielle Homepage zu besuchen. Allerdings scheint diese grade im Moment nicht erreichbar zu sein und ich hoffe, daß ich auf Grund diese Links hier jetzt nicht auch auf der Schwarzen Liste vom Geheimdienst lande und ab nun um mein leben fĂŒrchten muss. Naja ich setze den Link trotzdem. http://www.wikileaks.org Bleibt nur zu hoffen, daß wikileaks diese Kriese meistern wird. Es wĂ€re wirklich ziemlich traurig zu sehen, daß die Machthaber und Regierungen der Pressefreiheut so "einfach" den Boden unten der FĂŒĂŸen wegziehen können. Ob nun alle Veröffentlichungen von wikileaks immer einen Positiven Effekt haben, will ich an dieser Stelle einmal nicht diskutieren, aber diese Reaktion der Regierungen zeigt ja wohl eindeutig, daß Sie etwas gegen wikileaks und deren Arbeit haben. Das wiederum bestĂ€tigt eigentlich ja schon die QualitĂ€t der Organisation.

Ich wĂŒnsche wikileaks jedenfalls viel GlĂŒck bei diesem Kampf ala David gegen Goliath.